Das Institut für Soziologie (IfS) wurde 1960 gegründet und ist das erste Institut für Soziologie in der deutschsprachigen Schweiz. Heute besteht das IfS aus vier Professuren, einer Professur für Nachhaltige Gesellschaft (Prof. Dr. Wojtek Przepiorka), einer Professur für Sozialstrukturanalyse (Prof. Dr. Ben Jann), einer Professur für Methoden der Empirischen Sozialforschung (Prof. Dr. Axel Franzen) und einer Assistenzprofessur für Sozialen Wandel und Ungleichheit (Prof. Dr. Benita Combet). Es sind etwa 50 wissenschaftliche Mitarbeitende in Forschung und Lehre am IfS tätig.
Die Schwerpunkte des IfS liegen in der politischen Soziologie, Wirtschaftssoziologie, Kultursoziologie, Umweltsoziologie, soziologischen Theoriebildung, Netzwerk- und Sozialkapitalforschung, der Bildungs-, Arbeitsmarkt- und Ungleichheitsforschung sowie den Methoden der empirischen Sozialforschung.
New Research Master
Starting in the fall semester 2026 the Institute of Sociology together with the Institute of Communication and Media Studies (icmb) will be offering a new master's program. It focuses on the analysis of social inequalities, social change, as well as the role of (social) media and political communication in contemporary societies.
Ifs and icmb
9. Juli 2026
bis 11. Juli 2026
Prague
Tagung
Institut für Soziologie
Medienecho
Wer nicht weiss, wie ein Studium wirklich aussieht, füllt die Lücken mit Stereotypen aus Serien, dem Freundeskreis und der Gesellschaft. Dies erklärt Benita Combet im Interview mit «Der Bund».
Kolloquium
Das zweimal jährlich stattfindende Forschungskolloquium des Instituts für Soziologie präsentiert eine Reihe von Vorträgen zu Themen wie Bildung, Gesundheit, Arbeitsmarkt, Ungleichheit, soziale Normen und Wohlbefinden. Das Programm bietet Einblicke in aktuelle soziologische Forschung und lädt zum Austausch über verschiedene Fachgebiete ein.
Publikation
Mit einem Beitrag des IFS ist soeben das "Handbook of Computational Social Science" erschienen. Das Handbuch bietet einen umfassenden Überblick über die computergestützte Sozialwissenschaft.
Data Release
Der Datenrelease der ersten TREE-Kohorte umfasst die zehnte Erhebungswelle aus dem Jahr 2019 und ermöglicht die Analyse von Ausbildungs- und Erwerbsverläufen über einen Zeitraum von 20 Jahren ab dem Ende der obligatorischen Schulzeit.
Auszeichnung
Wir gratulieren Ass. Prof. Dr. Benita Combet zum Erhalt des Schweizer Preises für Bildungsforschung für ihre Forschung über, weshalb Männer und Frauen unterschiedliche Studienfächer wählen.
Wir gratulieren Prof. Dr. Wojtek Przepiorka und seinem Team zur Auszeichnung mit dem weltweit ersten Replikationspreis in den Sozialwissenschaften.
Daten des BFS belegen: Junge Erwachsene in der Schweiz verlassen das Elternhaus später. Benita Combet erläutert im SRF News Interview mögliche Ursachen.
In einem SRF News Radiointerview stellte Benita Combet Erkenntnisse aus ihrer Studie zur geschlechtsspezifischen Segregation am Arbeitsplatz vor (Socio-Economic Review, 2025). Die Studie fand bei zahlreichen anderen Nachrichtenmedien Beachtung.
Diese Untersuchung zeigt, dass Genderunterschiede in der Berufswahl sich v.a. durch Präferenzen junger Frauen für berufliche Fähigkeiten erklären lassen (z.B. technische Anforderungen) – nicht durch Präferenzen für Arbeitsplatzmerkmale (z.B. Lohn oder Sinnhaftigkeit des Berufes).
In diesem Feldexperiment werden Zugreisende mit einem moralischen Dilemma konfrontiert: Einer Person helfen, die sie um Hilfe bittet, oder die Hilfe verweigern um ein öffentliches Gut zu schützen. Wie würden Sie sich entscheiden?
Dieser Artikel, der im Annual Review of Sociology veröffentlicht wurde, gibt einen Überblick über Anwendungen und Entwicklungen der Signaling-Theorie in der Soziologie.
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